Wie alles begann

Am 27.06.2019 stand im Westfälischen Anzeiger ein Bericht zur geplanten Flächenversiegelung  im Dreiländereck (Berge- Rhynern-Westtünnen).

Bildquelle: Westfälischer Anzeiger vom 27.06.2019

Schnell entstanden nachbarliche Gespräche. Es wurden mit Mitteln der EU im Rahmen des Insektensterbens hier im Dreiländereck große Flächen mit Wildblumen bewirtschaftet. Der Klimawandel wirkt nicht mehr durch einen schönen Sommer, sondern wer durch die Wälder spazieren geht wird sehen, dass massenweise gerade die flachwurzelnden Nadelbäume massiv gestorben sind.

Im gesamten Stadtgebiet kämpft die Stadt gegen den Eichenprozessionsspinner, der sich aufgrund des warmen Klimas sich in unserer Stadt Hamm besonders wohl fühlt.

Nachzulesen unter: https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/eichenprozessionsspinner-gefaehrliche-raupe-breitet-sich-aus-a-1209777.html

Sowie im WA unter: https://www.wa.de/hamm/giftraupe-eichenprozessionsspinner-sorgt-hamm-weiter-sorge-patienten-arztpraxen-12745105.html

In unseren Treffen wurde schnell klar, dass das Thema Klima uns alle angeht. So dass sich eine kleine Runde bereits am 18.07.2019 in privaten Räumen zum ersten Mal getroffen hat.

Zwischenzeitlich hat der Stadtrat den Klimanotstand ausgerufen und unser Oberbürgermeister Thomas Hunsteger Petermann das Thema zur Chefsache erklärt.

Bildquelle: privat

Der Selbachpark ist  zu einem Algenteich geworden und hat viel zu wenig Wasser. Die Welse schnappen dort massenweise nach Luft.

Wer heute an der A44 Richtung Kassel langfährt, kann das massenweise Baumsterben bis in den bayrischen Wald begleiten.

Bildquelle: privat

An dem Tag, an dem Greta Thunberg in New York angekommen ist, sind wir eine Gruppe von 14 Leuten. Greta Thunberg wiederholt bei der Ankunft Ihren Standpunkt: „Es bringe nichts, Trump überzeugen zu wollen, wenn er nicht auf die Erkenntnisse der Wissenschaft hören will. Wenn es niemand geschafft hat, ihn von der Klimakrise und der Dringlichkeit zu überzeugen, warum sollte ich es dann schaffen?“

Im Westfälischen Anzeiger steht heute als Hauptschlagzeile, dass die EU mit Strafen droht, weil wir in Deutschland die Nitratwerte im Trinkwasser massiv überschreiten.

Nachzulesen unter:
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/eu-mahnt-wegen-nitrat-belastung-warum-kloeckner-und-schulze-zum-guelle-rapport-nach-bruessel-muessen/24948296.html

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) stellt zum Flächenverbrauch fest:

Zitat: „Bürger und selbst politische Entscheidungsträger nehmen es kaum wahr.“

Daher mangelt es weithin am nötigen Problembewusstsein.
Nachzulesen beim BMU:
https://www.bmu.de/themen/nachhaltigkeit-internationales/nachhaltige-entwicklung/strategie-und-umsetzung/reduzierung-des-flaechenverbrauchs/

WIR haben es wahrgenommen und gehen als Bürgerinitiative Dreiländereck in die Öffentlichkeit.

Bildquelle: privat

Wir können keine brennenden Wälder im Amazonas löschen und wir können auch nicht mit einem Regentanz für mehr Landregen sorgen. Wir kümmern uns vor Ort um unser Land, unsere Umwelt. Versiegelungen die letztes Jahr noch in Ordnung waren sind heute und in Zukunft zwingend zu unterlassen soweit es irgendwie vermeidbar ist. Landwirtschaftliche Flächen, sollten sie wirklich nicht mehr benötigt werden, müssen heute naturnah aufgeforstet und renaturiert werden. Umweltschutz ist mittlerweile unsere Lebensgrundlage geworden und besteht aus mehr als aus dem verbieten von Strohhalmen und Plastiktüten. Dies wirkt eh mehr nach dem sprichwörtlichen Strohhalm greifen. „Wirtschaft und Arbeitsplätze“ werden jetzt wie gewohnt als Totschlagargument die Trumpdenker in den Ring werfen. Wirtschaft und Arbeitsplätze werden nur die schaffen und erhalten, die Umweltschutz als authentische Chefsache leben und umsetzen.

WIR sind in Berge, Rhynern und Westtünnen gestartet.

WIR stehen für Hamm.

WIR stehen für gutes Klima in Hamm

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Bürgerinitiative Dreiländereck
c/o MBE
Postfach 352
Rautenstrauchstraße 50 a
59075 Hamm

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