Termin im Stadtplanungsamt am 29.10.19. Was nehmen wir mit: „Alles ist möglich, Nichts ist entschieden.“

Wir möchten uns zunächst bei Herrn Muhle als Leiter des Stadtplanungsamtes und seinen Mitarbeitern/-innen für die Durchführung des Gespräches bedanken. Die Atmosphäre während des Gesprächs war geprägt von dem Bemühen einen Austausch von sachlichen Argumenten zu gewährleisten im Sinne einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

Bildquelle: www.hamm.de

Hier die Eindrücke einiger BI Mitglieder:

Karin:
Der Termin im Stadtplanungsamt war in meinen Augen positiv. Das Gespräch mit den 5 Damen und Herren des Amtes war für mich informativ und hatte viele neue Informationen. Unsere Fragen zum Dreiländereck Berge, Rhynern, Westtünnen wurden soweit besprochen.
So könnte unser Bürgerengagement und ein umweltbewusstes Bauen und Leben in Hamm in einer Vorzeigesiedlung gelingen.
Diese Gesprächsbereitschaft und dieses Interesse am nachhaltigen Bauen, wünsche ich mir auch parteiübergreifend von der Politik mit ihren Politikerinnen und Politikern. Denn es ist NOTwendig viel mehr Bäume und Pflanzen beim Bauen einzuplanen!

Regine:
Meine Gedanken zu unserem Besuch:
Es ist zwar noch nichts Konkretes dabei herausgekommen, doch die Option an der Planung mitzuwirken ist für mich positiv. Da müssen wir als Bürgerinitiative dranbleiben und unsere Vorstellungen und Ideen durch aktives Handeln einbringen.

„Alles ist möglich“ das war sicherlich der Kernpunkt unseres Gespräches. Da die Stadt im Moment noch in der Phase der Aufstellung einer Gestaltungsplanung ist, können die Anregungen, Wünsche und Empfehlungen aller Bürger und der Mitglieder der Bürgerinitiative in die weitere Planung mit einfließen.

Wir haben die eindeutige Zusage bekommen in den Verlauf der weiteren Planungen eng mit einbezogen zu werden.

Informationen, die das geplante Baugebiet am Dierhagenweg betreffen, werden wir zeitnah vom Stadtplanungsamt erhalten. Festzuhalten bleibt, dass die Stadt Hamm bemüht ist, in dieses neue Baugebiet die Notwendigkeiten, die sich aus den Zielen des Klimaschutzes ergeben, einfließen zu lassen.

Flächenverbrauch

Das Prinzip Innenentwicklung (Entwicklung von Brachflächen, Baulücken im innerstädtischen Bereich) geht vor Außenentwicklung also der weiteren Inanspruchnahme von Flächen im Außenbereich und dem damit einhergehenden weiteren Flächenverbrauch. Auch die spätere Größe des Baugebietes am Dierhagenweg steht noch nicht fest. Lt. Planabgrenzung zur Aufstellung des Bebauungsplans Nr.03.064 steht eine Fläche von maximal 23 ha zur Verfügung. Darin enthalten sind allerdings schon jetzt bebaute Flächen von ca. 6 ha und Grünflächen (die auch verbleiben sollen) von ca. 0,9 ha. Es verbleibt rechnerisch eine entwickelbare Fläche von ca. 16 ha.

Bildquelle: Folie Seite 26 aus der Präsentation von Herrn Muhle

Ökologische Ausgleichsmassnahmen wie z.B. Grünzüge, Baumpflanzungen sollen ebenfalls innerhalb dieser Fläche verwirklicht werden, so dass sich die reine bebaubare Fläche weiter verringern wird. Langfristig bleibt jedoch die Gefahr, dass weit über diese Zahlen hinaus in den Planungen des Regionalverbandes Ruhr (Regionalplan) eine Ausdehnung der Allgemeinen Siedlungsfläche auf ca. 50 ha vorgesehen ist, die für eine spätere Bebauung zur Verfügung stehen könnte.

Verkehr

Eine intelligente Verkehrsplanung mit dem Vorrang von öffentlichem Personennahverkehr, Rad- und Fußverkehr geht dem weiteren Ausbau des privaten Autoverkehrs vor.  Elektromobilität soll durch Einrichtung von Ladestationen gefördert werden. Gerade im Hinblick auf die gleichzeitige Errichtung des neuen Haltepunktes der Bahn in Westtünnen sollten neue Verkehrskonzepte entwickelt und Anreize für die zukünftigen Bewohner des Neubaugebietes angeboten werden. Beispielhaft sei hier die neue Mobilitätsflatrate der Stadtwerke Augsburg erwähnt. Für einen Pauschalpreis können hier die Bürger sämtliche Formen von Mobilität nutzen: Bus, Straßenbahn, Carsharing, Leihräder.

(https://www.br.de/nachrichten/bayern/augsburg-bekommt-erste-mobilitaets-flatrate-deutschlands,RgOGjUZ)

Ein weiteres Beispiel für neue Verkehrskonzepte hat die Stadt Freiburg in der Entwicklung des Neubaugebietes „Vauban“ verwirklicht. Hier ist ein Neubaugebiet entstanden ohne Parkraum für private PKW (s. https://www.freiburg.de/pb/208736.html).        

Bildquelle: privat

Bauweise

Eine ökologische und energieeffiziente Bauweise wird angestrebt. Ausgleichsmaßnahmen wie Grünflächen, Baumanpflanzungen sollen großzügig innerhalb der Grenzen des Baugebietes erfolgen. Angedacht ist, dass die Stadt Hamm hier eine ökologische Vorzeigesiedlung errichten will. Neben neuesten Baustandards soll auch die Bereitstellung von Fördermitteln und Beratung für Bauwillige vorgesehen werden. Ein gelungenes Beispiel gibt die Stadt Eschweiler, die vor kurzem mit einem Preis aus der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministerium ausgezeichnet wurde. (https://www.klimaschutz.de/stadt-eschweiler). Dort wurde das Neubaugebiet „Neue Höfe Dürwiß“ ressourcenschonend und klimafreundlich entwickelt.

Klima

Die ökologisch wichtige Funktion von Frischluftkorridoren für die innerstädtisch Belüftung und Kühlung soll erhalten bleiben. Hier wird u.a. ein Gutachten in Auftrag gegeben, dass die Werthaltigkeit der jetzigen Freiflächen im Hinblick auf diese Funktionen untersucht. Dieses und weitere Gutachten, die im Verlauf der Bauleitplanung erstellt werden, sollen veröffentlicht werden.

Die Bodenversiegelung soll auf ein Mindestmaß beschränkt werden, um ein weiteres Absinken des Grundwasserspiegels zu verhindern.

Über den weiteren Verlauf der Planung werden wir zeitnah weitere Berichte veröffentlichen. Nächster Termin: 05.12.2019 – Sitzung der Bezirksvertretung Rhynern.

„Wir leiden nicht täglich“ – Leserbrief von unserem Mitglied Martin Lauven im WA

Am 24.10.2019 wurden im Westfälischen Anzeiger von unserem wertgeschätzten Mitglied Martin Lauven nachfolgender Leserbrief veröffentlicht.

Immer wieder schön wenn Menschen es schaffen unaussprechbares ausgesprochen gut in Worte zu fassen.- Aber lesen sie selbst!

Macht mit: Termin beim Stadtplanungsamt am 29.10.19

Liebe Mitglieder der BI Dreiländereck!

Wir freuen uns über mittlerweile 262 Mitglieder. Am 29.10.19 um 16.30 Uhr haben wir einen Termin mit dem Stadtplanungsamt
Hamm in den Räumen des Stadtplanungsamtes Gustav-Heinemann-Straße 10, 59065 Hamm vereinbart.

Dort werden wir aktuelle Informationen über den derzeitigen Planungsstand des Neubaugebietes Dierhagenweg erhalten.

Wir haben dem Leiter des Stadtplanungsamtes Herrn Muhle vorab unsere Fragen,die wir in der Bezirksvertreterversammlung Rhynern am
26.09.19 gestellt haben, übersandt. Zu Eurer Information haben wir sie als Anlage beigefügt.

Bitte merkt Euch den Termin am 29.10.19 vor und macht mit. Da wir dem Stadtplanungsamt die Teilnehmerzahl vorab bekanntgeben
sollen, meldet Euch bitte bis zum 21.10.19 mit einer Antwort auf diese mail an.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Lauven, Stefan Watzstedt, Andreas Jürgenliemk

e-mail@gutes-klima-hamm.de

20.09.2019 „Fridays for Future“

2.000 Teilnehmer in Hamm und 100.000 tausende in ganz Deutschland demonstrieren für den Schutz des Klimas.

Auch die Stadt Hamm hat den Ernst der Stunde erkannt und bereits im Juli 2019 den Klimanotstand ausgerufen.

Die Stadt muss daher den Klimaschutz bei allen relevanten Entscheidungen vorrangig berücksichtigen. Dies gilt auch bei Entscheidungen über neue Baugebiete.

Unser konkretes Anliegen ist das in Planung befindliche Baugebiet rund um den Dierhagenweg im sog. „Dreiländereck“ Berge, Westtünnen und Rhynern.

Was ist dort in der Planung?

Im neuen Regionalplanentwurf des RVR (Regionalverbund Ruhr) ist hier eine Fläche von rd. 50 ha als sog. Allgemeiner Siedlungsbereich vorgesehen.

Aus dieser Fläche wird zunächst ein Teilbereich von 23 ha für den noch aufzustellenden Bebauungsplan herausgelöst.

Zur besseren Veranschaulichung der Größenordnungen: 50 ha entsprechen 70 Fußballfeldern, 23 ha entsprechen 32 Fußballfeldern.

Auf diesen 23 ha sollen 300-400 neue Wohneinheiten entstehen in Form von EFH, RH, DH und MFH. Es ist mit einem Zuzug von ca. 1.500 Menschen zu rechnen.

Auf der Homepage der Stadt Hamm kann man nähere Informationen und Übersichtspläne des Gebietes erhalten:
https://www.hamm.de/bauportal/planen-und-entwickeln/planungen-in-den-stadtbezirken/rhynern.html

Was hat ein Baugebiet mit dem Klimaschutz zu tun?

Das Gebiet um den Dierhagenweg im sogenannten Dreiländereck ist jetzt  geprägt durch ausgedehnte landwirtschaftliche Nutzflächen. Umrahmt von  kleineren Waldflächen dient es als „grüne Lunge“ und Frischluftschneise für die südlichen Stadtgebiete.

Es ist ein Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Beobachtet werden u.a. Feldhasen, Rehe, eine Vielzahl unterschiedlicher Vogel- und Insektenarten. Letztere werden durch die von Landwirten angelegten Blühstreifen an den Feldrändern angelockt.

Durch die Lage am Rand der Wohnbebauung dient das Gebiet auch vielen Menschen als Naherholungsgebiet, in dem man entspannt spazieren gehen, Radfahren oder joggen kann. Die Schüler-/innen der Konrad-Adenauer-Realschule benutzen den Dierhagenweg als Schulweg.

Durch das Neubaugebiet wird diese Fläche endgültig „verbraucht“ werden.

Der Flächenverbrauch ist ein wichtiges Thema innerhalb des Klimaschutzes.

Zitate des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW:

„Flächenverbrauch ist häufig mit dem unumkehrbaren Verlust von Landschaftsräumen verbunden. Er beeinträchtigt landwirtschaftliche Produktionsmöglichkeiten, wirkt sich nachteilig auf Biotop-, Landschafts- und Naturschutz aus, verringert Erholungs-, Ruhe- und Frischluftbereiche und trägt durch ausufernde Siedlungsstrukturen zum Klimawandel bei. Die Landesregierung will den Flächenverbrauch auch im Interesse der Landwirtschaft weiter minimieren.

Langfristiges Ziel bleibt es, aus demografischen Gründen, zum Schutz der landwirtschaftlichen Flächen, der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie NRWs und zum Erhalt der Biodiversität den Flächenverbrauch weiter zu minimieren. Im Rahmen von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel spielt der unverbaute Freiraum auch eine wichtige Rolle, denn für Siedlungs- und Verkehrszwecke genutzte Flächen können Frischluftschneisen in die Städte blockieren und die Böden verlieren ihre Funktion als Bodenkühlleister sowie als Wasserspeicher für den Hochwasserschutz.

Nachzulesen unter: www.umwelt.nrw.de

Noch einige Zahlen zum Thema Flächenverbrauch. In NRW lag der tägliche Flächenverbrauch für neue Siedlungs- und Verkehrsflächen im Jahr 2016 bei 9,9 ha pro Tag! (14 Fußballfelder)

Im Zeitraum von 1996 – 2016 verlor NRW 1.256 km² an landwirtschaftlicher Nutzfläche. (Quellen: Umweltministerium NRW).

Das dem Umweltministerium NRW angegliederte „Flächenportal NRW“ schreibt zu diesem Thema:

„Eine weiterhin hohe Flächeninanspruchnahme ist aufgrund der vielfältigen Folgewirkungen nicht zukunftsfähig.“

Nachzulesen unter: http://www.flaechenportal.nrw.de/index.php?id=4

Was fordern wir?

Der Flächenverbrauch muss auf ein Mindestmaß beschränkt werden, ca. 1 -2 ha.

Eine Prüfung der Auswirkungen dieses in Planung befindlichen Baugebietes im Hinblick auf:
– die vorhandene intakte Kulturlandschaft
– die zu erwartende massive Bodenversiegelung
– den zu erwartenden Anstieg des Individualverkehrs
– die Tier- und Pflanzenwelt
– die Luftqualität

Eine Bedarfsanalyse, ob ein Baugebiet in dieser Größenordnung durch die demografische Entwicklung der Einwohnerzahlen notwendig ist.

Stadt Hamm ruft Klimanotstand aus…

…und widmet gleichzeitig 50 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche in Bauland um. – Wie geht das zusammen?

Das sogenannte „Dreiländereck“ befindet sich zwischen den Gemeinden Berge, Rhynern, Westtünnen und besteht aus landwirtschaftlichen Nutzflächen rund um den Dierhagenweg und den Südfeldweg. Umrahmt von kleineren Waldflächen dient es als „grüne Lunge“ und Klimagürtel des Hammer Südens. Da der Dierhagenweg auf diesem Teilstück für den Autoverkehr gesperrt ist, ist er als offizieller Schulweg für die Schüler der Konrad-Adenauer-Realschule ausgewiesen und ist eine beliebte Fahrradroute zwischen den Gemeinden. Das Gebiet wird gerne genutzt für sportliche Aktivitäten. Außerdem kann eine artenreiche Tierwelt beobachtet werden. Landwirte haben zahlreiche Blühwiesen angelegt, um dem Insektensterben entgegen zu wirken.

Der Rat der Stadt Hamm hat nun am 21.05.2019 die Grundlage für den Bebauungsplan „Neues Wohnen am Dierhagenweg“ gelegt und 50 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche in Bauland umgewidmet, auf denen 1.000 bis 1.500 Wohneinheiten entstehen sollen. Das bedeutet eine Flächenversiegelung in der Größe von ca. 80 Fußballfeldern.

Nahezu gleichzeitig, am 09.07.2019, wird in der Stadt Hamm der Klimanotstand ausgerufen.

Bildquelle: Anlage Nr. 2 vom Ratsbeschluss 1835/19

Die BI Dreiländereck fragt: Wie geht das zusammen?

Die BI Dreiländereck fordert mit den nachfolgenden Argumenten den Rat der Stadt Hamm auf, die vorgestellten Bebauungspläne hinsichtlich des ausgerufenen Klimanotstands und hinsichtlich des tatsächlichen Wohnbedarfs in den südlichen Stadtteilen zu überprüfen und zu reduzieren:

  • Das Wohngebiet würde mehr Menschen beheimaten als die Stadtteile Westtünnen und Berge.
  • Landwirtschaftliche Anbauflächen sind rar, die Pachtpreise würden enorm steigen.
  • Die überlastete Anschlussstelle der A2 und die überlastete B 63 können kein zusätzliches Verkehrsaufkommen vertragen.
  • Das Ökosystem würde massiv gestört. Rehe, Feldhasen, Fasanen, Fledermäuse etc. hätten keinen Lebensraum mehr.
  • Die Infrastruktur ist nicht für so viele Menschen ausgelegt.
  • Der tatsächliche Wohnbedarf im südlichen Stadtteil ist sehr viel geringer. Es würde zu Fluktuationen innerhalb des Stadtgebietes führen und zur Ansiedlung von Berufspendlern, z.B. aus Dortmund.
  • Ein wichtiger Klimagürtel in einer, durch die A2 und die B63, ohnehin CO2-belasteten Region würde zerstört.

Die BI Dreiländereck befürwortet eine moderate, bedarfsgerechte Bebauung eines Areals von ca. 1 bis 2 ha im Einklang mit Mensch und Natur!

Wie alles begann

Am 27.06.2019 stand im Westfälischen Anzeiger ein Bericht zur geplanten Flächenversiegelung  im Dreiländereck (Berge- Rhynern-Westtünnen).

Bildquelle: Westfälischer Anzeiger vom 27.06.2019

Schnell entstanden nachbarliche Gespräche. Es wurden mit Mitteln der EU im Rahmen des Insektensterbens hier im Dreiländereck große Flächen mit Wildblumen bewirtschaftet. Der Klimawandel wirkt nicht mehr durch einen schönen Sommer, sondern wer durch die Wälder spazieren geht wird sehen, dass massenweise gerade die flachwurzelnden Nadelbäume massiv gestorben sind.

Im gesamten Stadtgebiet kämpft die Stadt gegen den Eichenprozessionsspinner, der sich aufgrund des warmen Klimas sich in unserer Stadt Hamm besonders wohl fühlt.

Nachzulesen unter: https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/eichenprozessionsspinner-gefaehrliche-raupe-breitet-sich-aus-a-1209777.html

Sowie im WA unter: https://www.wa.de/hamm/giftraupe-eichenprozessionsspinner-sorgt-hamm-weiter-sorge-patienten-arztpraxen-12745105.html

In unseren Treffen wurde schnell klar, dass das Thema Klima uns alle angeht. So dass sich eine kleine Runde bereits am 18.07.2019 in privaten Räumen zum ersten Mal getroffen hat.

Zwischenzeitlich hat der Stadtrat den Klimanotstand ausgerufen und unser Oberbürgermeister Thomas Hunsteger Petermann das Thema zur Chefsache erklärt.

Bildquelle: privat

Der Selbachpark ist  zu einem Algenteich geworden und hat viel zu wenig Wasser. Die Welse schnappen dort massenweise nach Luft.

Wer heute an der A44 Richtung Kassel langfährt, kann das massenweise Baumsterben bis in den bayrischen Wald begleiten.

Bildquelle: privat

An dem Tag, an dem Greta Thunberg in New York angekommen ist, sind wir eine Gruppe von 14 Leuten. Greta Thunberg wiederholt bei der Ankunft Ihren Standpunkt: „Es bringe nichts, Trump überzeugen zu wollen, wenn er nicht auf die Erkenntnisse der Wissenschaft hören will. Wenn es niemand geschafft hat, ihn von der Klimakrise und der Dringlichkeit zu überzeugen, warum sollte ich es dann schaffen?“

Im Westfälischen Anzeiger steht heute als Hauptschlagzeile, dass die EU mit Strafen droht, weil wir in Deutschland die Nitratwerte im Trinkwasser massiv überschreiten.

Nachzulesen unter:
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/eu-mahnt-wegen-nitrat-belastung-warum-kloeckner-und-schulze-zum-guelle-rapport-nach-bruessel-muessen/24948296.html

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) stellt zum Flächenverbrauch fest:

Zitat: „Bürger und selbst politische Entscheidungsträger nehmen es kaum wahr.“

Daher mangelt es weithin am nötigen Problembewusstsein.
Nachzulesen beim BMU:
https://www.bmu.de/themen/nachhaltigkeit-internationales/nachhaltige-entwicklung/strategie-und-umsetzung/reduzierung-des-flaechenverbrauchs/

WIR haben es wahrgenommen und gehen als Bürgerinitiative Dreiländereck in die Öffentlichkeit.

Bildquelle: privat

Wir können keine brennenden Wälder im Amazonas löschen und wir können auch nicht mit einem Regentanz für mehr Landregen sorgen. Wir kümmern uns vor Ort um unser Land, unsere Umwelt. Versiegelungen die letztes Jahr noch in Ordnung waren sind heute und in Zukunft zwingend zu unterlassen soweit es irgendwie vermeidbar ist. Landwirtschaftliche Flächen, sollten sie wirklich nicht mehr benötigt werden, müssen heute naturnah aufgeforstet und renaturiert werden. Umweltschutz ist mittlerweile unsere Lebensgrundlage geworden und besteht aus mehr als aus dem verbieten von Strohhalmen und Plastiktüten. Dies wirkt eh mehr nach dem sprichwörtlichen Strohhalm greifen. „Wirtschaft und Arbeitsplätze“ werden jetzt wie gewohnt als Totschlagargument die Trumpdenker in den Ring werfen. Wirtschaft und Arbeitsplätze werden nur die schaffen und erhalten, die Umweltschutz als authentische Chefsache leben und umsetzen.

WIR sind in Berge, Rhynern und Westtünnen gestartet.

WIR stehen für Hamm.

WIR stehen für gutes Klima in Hamm

Schließen Sie sich uns an!

Unterschriftenliste/Beitrittserklärung

Bitte senden sie uns die Unterschriftenliste/Beitrittserklärung im Original an folgende Adresse:

Bürgerinitiative Dreiländereck
c/o MBE
Postfach 352
Rautenstrauchstraße 50 a
59075 Hamm